TheaterPACK

TheaterPACK präsentiert:

JAZZ IM THEATER 
‪Die Montagsreihe im Laden auf Zeit

Kohlgartenstr. 51, 04315 Leipzig | Eintritt:
8 € / erm. 5

 

7. Oktober 2019, 20 Uhr:
Redbank


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Jordan White (g), Georg Demel (tb), Lorenz Heigenhuber (kb), Max Stadtfeld (dr)

Redbank nennen sich nach einem Bach in einem Dorf nahe Sydney, Australien, wo Jordan Whites Oma wohnt, gleichzeitig aber auch nach einem ziemlich hässlichen Bauprojekt im selben Dorf. Der Name Redbank steht also für die Notwendigkeit, Tradition und was schon da ist zu achten und zu respektieren, wenn man was Neues machen möchte. White hat die Gruppe Anfang 2019 gegründet, um Konzepte aus der Spektralen Musik von Gerard Grisey und Tristan Murail mit traditioneller und zeitgenössischer Musik aus Mali, Mosambik und Kuba durch Improvisation zu verbinden. Lorenz Heigenhuber, Georg Demel und Max Stadtfeld streiten mit und bieten dem Quartett eine große Breite an Klang und Rhythmus, ebenso auf Zukunft und Tradition fokussiert.


 

14. Oktober 2019, 20 Uhr:
Montagzzession

Montagzzsession


 
Was gehört mehr zur afro-amerikanischen Jazzkultur als Jam-Sessions?
Schon immer fanden sich Jazzmusiker*innen zusammen, um spontan miteinander Musik zu machen. Charlie Parker, Dizzy Gillespie, Thelonious Monk und viele weitere spielten Tag für Tag in den Nachtclubs New Yorks die Stücke der Broadway-Klassiker von Cole Porter, Oscar Hammerstein und vielen anderen. Diese Tradition wird künftig auch im Theater gepflegt. Eine Hausband eröffnet die Session mit zwei Stücken und danach sind alle, die gerne Jazz spielen, herzlich eingeladen einzusteigen.
 

 

21. Oktober 2019, 20 Uhr:
Phraim


Phraim



Nina Reiter (voc), Stephan Plecher (p), Marc Mezgolits (bg), Peter Primus Frosch (dr)
 
Die Band Phraim wurde 2016 von der Sängerin Nina Reiter, dem Pianisten Stephan Plecher, dem Bassisten Marc Mezgolits und dem Schlagzeuger Peter Primus Frosch gegründet. Der Name ist Programm: Hier werden Rahmen gesprengt. Phraim versteht sich als Kollektiv im dehnbaren Bereich des Modern Jazz. Alle vier Bandmitglieder komponieren und arrangieren Stücke, die trotz ihrer Vielseitigkeit ein homogenes Ganzes ergeben. Einfachheit und Komplexität, Improvisation und Planung, Stimme und Instrument, Text und Vokalise – einige jener Antinomien, denen die Band voller Freude begegnet, sie vereint und gegeneinander ausspielt.
So findet sich eine in ihrer Schlichtheit berührende Ballade genauso im Programm wie eine rockig anmutende Komposition, das Cover einer bekannten Deutschpop-Band oder die Gedichtvertonung eines altenglischen Dichters. Mutig und dabei immer geschmackvoll überwindet das Quartett gemeinsam Grenzen, setzt Tangenten, bricht Parallelen auf und sticht so aus der Masse hervor.
Vier eigenständige Charaktere, die auf eine lange gemeinsame Geschichte zurückblicken, Farbe bekennen und den eigenen Rahmen gerne neu definieren.

reinhören
 
 
 
28. Oktober 2019, 20 Uhr:
GLITCH
 

GLYxTCH


 
Marius Wankel (dr, fx), Valentin Gerhardus (p, synth), Uli Huebner (sax, fx)
 
Im Oktober startet im Laden auf Zeit die neue monatliche Reihe von Valentin Gerhardus und Uli Huebner unter dem Namen „GLITCH“.
Glitch Art ist die Praxis, digitale oder analoge Fehler für ästhetische Zwecke zu verwenden, indem entweder digitale Daten verfälscht oder elektronische Geräte physikalisch manipuliert werden. Ein Glitch ist die unerwartete Folge einer Fehlfunktion, die insbesondere bei Software, Videospielen, Bildern, Videos, Audio und anderen digitalen Artefakten auftritt.
Bei der ersten Ausgabe wird das Duo ergänzt durch den Schlagzeuger Marius Wankel aus Berlin
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