TheaterPACK

TheaterPACK präsentiert:

JAZZ IM THEATER 
‪Die Montagsreihe im Laden auf Zeit

Kohlgartenstr. 51, 04315 Leipzig | Eintritt:
8 € / erm. 5

 

2. September 2019, 20 Uhr:
Christopher Kunz „Me And My Drummer“


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Christopher Kunz (s), Steffen Roth (dr)

Was 1967 mit John Coltrane und Rashied Ali auf dem Album „Interstellar Space“ begann, entwickelte sich seither über weitere Protagonisten wie Joe McPhee/Hamid Drake, Evan Parker/Paul Lytton sowie Dewey Redman/Ed Blackwell zu einer sehr direkten, offenen und expressiven Besetzung innerhalb des Free Jazz und der freien Improvisation.
Der Saxofonist Christopher Kunz lotet dabei die eigene Gestaltungskraft mit Konzentration auf eine stringente Spannung mit jedem Duo-Partner neu aus.


 

9. September 2019, 20 Uhr:
Breu

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Maximilian Breu (dr), Florian Müller (g), Olga Reznichenko (p), Alex Bayer (kb)
 
Der Komponist und Schlagzeuger Maximilian Breu lebt in Leipzig. In seiner bisherigen musikalischen Laufbahn konnte er bereits Jazzpreise („Bruno Rother“-Jazzpreis 2016 und 2017) gewinnen und europaweit Konzerte und Festivals in verschiedenen Formationen spielen (u.a. Peronas Jazz Festival in Vilnius mit FLUT). Nun präsentiert er ausschließlich Eigenkompositionen im Quartett: tiefsinnige Balladen, starke Melodien, progressive Vertracktheit und hochenergetische wie improvisationsreiche Höhepunkte. Stilistisch lässt sich die Musik nicht klar einordnen. Irgendwo zwischen Fusion Jazz, Pop, freier Improvisation und vielem mehr wird nach neuen Akzenten gesucht und diesen Ausdruck verliehen.
Für die Band hat Breu Musiker ausgewählt, die eine hohe Bandbreite an Musikalität aufweisen und aus der Jazzszene nicht mehr wegzudenken sind. Florian Müller an der E-Gitarre, Olga Reznichenko an Klavier und Synthesizer und Alex Bayer am Kontrabass.
Zusammen kreieren diese Vier ein spannungsreiches Konzerterlebnis voller Gefühl, Kraft und Virtuosität. 

 

16. September 2019, 20 Uhr:
KFG Klangbaukasten

 

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Arthur Kohlhaas (sax, samples, efx), Tobias Fröhlich (bass, synth), Jan Einar Groh (drums, electronics)
 
Ein herkömmliches Jazztrio hat auf Grund seiner Besetzung meist eine klare Rollenverteilung zwischen Melodie, Harmonie und Rhythmus. Um diese Grenzen ein Stück weit zu lösen, erweitern die drei Leipziger Musiker ihr Instrumentarium mit verschiedenster Musikelektronik. So ist es möglich, neue Zusammenhänge zwischen Klangerzeugern zu schaffen, die einzigartige Texturen erzeugen. Improvisation dient hier als Werkzeug zur Erkundung dieses neuen Raums und lässt die Musiker miteinander kommunizieren.
 
 
 
23. September 2019, 20 Uhr:
Olicía
 

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„Neo Loop Jazz“ aus Berlin und Dresden mit Anna-Lucia Rupp (Stimme, Effekte, Gitarre, Pocketpiano, Qarqaba, Klimbim) und Fama M’Boup (Stimme, Effekte, Kora, Drum Pad, Asalato, Qarqaba, Bubum).
Es klingelt, surrt und dröhnt. Wenn zwei Frauen mehr als zwei Stimmen haben, möchte man Reißaus nehmen. Im Falle von Olicía ist es genau so gedacht. Loopstations, Synthesizer, Percussion und Kopfnicken ist hier angesagt, zwischen Basslines und instrumentierter Stimme bis hin zu schönen Augen und Samtoutfit verschmelzen Ohren und Boden. Es klirrt, summt und tanzt.
Die beiden jungen Frauen begeben sich in ein Spannungsfeld zwischen menschlicher Stimme, akustischen Instrumenten, freier Improvisation und dem Einsatz moderner elektronischer Möglichkeiten. Goldfarbene Knisterkontraste brechen samtig-blaue Strukturen auf. Eine Klangwelt zwischen Basslines, polyrhythmischen Dancefloor- und Elektronikelementen, teils verfremdeten Stimmen bis hin zu Soundlandschaften von meditativer Kraft
.
 
 
 
30. September 2019, 20 Uhr:
Matthias Boguth Quartett
 

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© Stefanie Marcus

Das Matthias Boguth Quartett spielt gefühlvoll zwischen eigenen Kompositionen und vertrauten Standards, wobei sich die Musiker mit einer undogmatischen musikalischen Offenheit durch Improvisation und Festgeschriebenem bewegen. Boguths individuelle, genresprengende Klangsprache reicht weit über Jazz hinaus, verweist bisweilen auf Joe Jacksons intelligent-eingängige Melodik oder auf die verspielte Komplexität des Progressive Rock.
Im August erscheint das Debüt des Leipziger Sängers beim Berliner Ambient und Jazzlabel Traumton Records und das Quartett hat garantiert auch davon einige Songs im Gepäck.

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