TheaterPACK

TheaterPACK präsentiert:

‪JAZZ IM THEATER 
‪Die Montagsreihe im Laden auf Zeit

Kohlgartenstr. 51, 04315 Leipzig
Eintritt:
8 € / ermäßigt 5

 

22. Oktober 2018, 20 Uhr:

The Oswald

jazz 22.10.


 
Jan Einar Groh (dr), Christian Dähne (b), Sebastian Cyliax (g), Nicolas Greiner (g)
 
Oswald agiert im Bereich uneindeutig-mysteriöser Klangwelten und entwirft einen Sound voll nebulöser Schwere, aus der sich jedoch immer wieder Momente von kraftvoller Intensität entwickeln. Freie Improvisationen und auskomponierte Formen verzahnen sich zu einem musikalischen Geflecht, das in neue Welten führt.
Bezüge zu modernem und klassischem Jazz sowie Indie und experimenteller Rockmusik formen eine Ästhetik, die an vieles erinnert, aber immer ein wenig anders ist. Im Zentrum stehen die beiden elektrischen Gitarren, deren Potenzial immer weiter erforscht wird und den geheimdienstlichen Sound prägt. Doch sind alle vier Musiker Protagonisten und Nebendarsteller in einem, spielen sich Bälle zu und fangen sie gleichzeitig, lehnen sich aus dem Fenster und halten sich zugleich und kreieren so ihren individuellen Kosmos.

Oswald plays music. 
Oswald is electric. 
Oswald carries you, where you've never been.
 
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29. Oktober 2018, 20 Uhr:
Weichplast

weichplast


 
MONSKI (sax, voc), Noah Punkt (eb), Clemens Litschko (dr)
 
Weichplast ist das wohl Radikalste, was der Leipziger Jazz derzeit zu bieten hat. Expressiv, gnadenlos und ohne Kompromisse beschreit das Trio die Abgründe zwischen Kafka und Coltrane, Brötzmann und Bukowski. Performativer Free Jazz ohne Rücksicht auf Verluste:

„Weichplast ist hartes Metall, ist unberechenbarer Stahl, ist betonhartes Eisen.” (Jazzpodium)
„Extreme dynamics, indigestion, chronic hallucinations, you guys are nuts!!!” (Shan Perlowin)


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1. Oktober 2018, 20 Uhr:
Heuken/Stadtfeld/Heigenhuber


jazz im theater - 1.10.

Volker Heuken (vb, glsp), Lorenz Heigenhuber (b), Max Stadtfeld (dr, glsp)

Ein äußerst ungewöhnliches Trio. Das Nischeninstrument Vibraphon kommt im Jazz immer nur am Rande vor – hier steht es im Mittelpunkt. Mal als Melodie-, mal als Harmonieinstrument, aber immer als Dreh- und Angelpunkt dieser Leipziger Formation. Die Band erforscht zum einen mehr oder weniger bekannte Songs aus Jazz und Pop, zum anderen widmet sie sich den Kompositionen von Volker Heuken, die eindeutig aus der Sprache des Jazz kommen, aber auch Ausflüge unternehmen in konzipierte Improvisationen, Neue Musik oder konzeptionelle Komposition.

Reinhören? hier und hier  

 

 
15. Oktober 2018, 20 Uhr:

Christopher Kunz’ Not Sob!

jazz 15.10.


 
Christopher Kunz (sax), David Birschel (g), Lorenz Heigenhuber (kb), Maximilian Breu (dr)
 
Eine Spielfreude. Eine gewisse Balance aus Tiefe und Leichtigkeit, Ernst und Humor. Die Band spielt eigen, Kompositionen des Leaders und der Mitmusiker und transportiert dabei Sensibilität und Witz. Mit Bodenständigkeit erschafft das Quartett eine ganz persönliche Idee von Modern Jazz und integriert die unterschiedlichen Einflüsse durch eine kreative und freie Art des Zusammenspiels. Wild, schön und ohne zu schluchzen!